6.3. NAT-PT nach rfc2766

Network Address Translation und Protocol Translation ist eine weitere Methode, um reinen IPv6-Rechnern den Zugriff auf reine IPv4-Hosts zu ermöglichen. Die Vorgehensweise ähnelt der von NAT bei IPv4.

Es wird ein Adresspool von IPv4-Adressen definiert, die dann dynamisch mit IPv6-Adressen verknüpft werden. Hierbei wird also für jeden Host, der IPv4-Verbindungen nutzt, eine eigene IPv4-Adresse benötigt.

Eine andere Form, die Network Address Port Translation und Protocol Translation (NAPT-PT) erweitert dieses Konzept, indem zusätzlich die Portnummern angepasst werden. Dadurch können mehrere IPv6-Rechner auf eine einzige IPv4-Adresse abgebildet werden, der Einsatz ist allerdings auf Protokolle beschränkt die mit Portnummern arbeiten.

Diese Konzepte haben allerdings die gleichen Nachteile die bereits NAT bei IPv4 mit sich bringt. Daher sollte diese Art der Adressumsetzung möglichst vermieden werden, und findet beispielsweise ihre Grenzen bei allen Protokollen, die mit eingebetteten Adressen arbeiten. Dann müssen auch diese Informationen vom Gateway umgeschrieben werden.