| Studienarbeit zu IPv6 | ||
|---|---|---|
| Zurück | Kapitel 6. Integration von IPv6 in bestehende Infrastrukturen | Nach vorne |
Soll eine Gruppe von Client-Rechnern, die nur IPv6 unterstützen, auch auf IPv4-Server zugreifen können, so wird eine Protokollumsetzung benötigt. Diese ist im rfc3142 definiert. Hierbei wird ein IPv6-Präfix reserviert, unterhalb dessen die IPv4-Adressen abgebildet werden, und ein Nameserver eingerichtet, der die DNS-Anfragen via IPv4 abwickelt und die Resultate in diesem Adressraum abbildet.
Greift dann ein IPv6-Client-Programm auf die so aufgelöste Adresse zu, wird vom Router eine Protokollumsetzung von IPv6 auf IPv4 vorgenommen, und die so erzeugten reinen IPv4-Pakete regulär geroutet.
Diese Methode ist bereits mehrfach von der Internet Engineering Taskforce (IETF) angewandt worden, die hierbei eingesetzten Programme waren der totd (Trick or Treat Daemon) als Nameserver und der faithd als Protokoll-Umsetzer.
| Zurück | Zum Anfang | Nach vorne |
| Integration von IPv6 in bestehende Infrastrukturen | Nach oben | NAT-PT nach rfc2766 |