| Studienarbeit zu IPv6 | ||
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Unmittelbar nach der Installation ist die IPv6-Unterstützung von Windows XP nicht aktiviert, aber bereits installationsbereit.
Um die nach der Installation vorhandene Unterstützung für IPv6 zu aktivieren muss nur einmal der Befehl "ipv6 install" aufgerufen werden. Nach einem Neustart ist dann der IPv6-Stack aktiviert, was durch den Aufruf von "ipv6 if" überprüft werden kann.
Ähnlich wie unter Windows 2000 wurden bestimmte IPv6-Adressen automatisch zugewiesen. Neben der Link-Lokalen Adresse für das Ethernet-Interface und den bereits bei Windwos 2000 besprochenen Multicast-Adressen wurde ausserdem die Multicast-Adresse ff01::1 konfiguriert, die alle Interfaces auf dem lokalen Rechner anspricht.
Die Konfiguration unter Windows XP funktioniert genauso wie unter Windows 2000. Für diesen Rechner habe ich allerdings die Adresse fec0:1::6 verwendet.
Nach offiziellen Angaben soll auch der Telnet-Server unter Windows XP eine IPv6-Unterstützung aufweisen. Leider liess sich auch dies nicht überprüfen, da er das gleiche Verhalten wie der Windows 2000 Telnet Server zeigte.
Der bei Windows XP enthaltene Telnet-Client ist voll IPv6-Fähig, und somit als Diagnosewerkzeug gut zu gebrauchen. Auch hier beherrscht der FTP-Client offiziell das IPv6-Protokoll, was sich allerdings leider aufgrund des fehlenden Servers nicht überprüfen lässt.
Solange kein Proxy Server eingestellt ist kann man auch problemlos mit dem Internet Explorer 6.0 auf IPv6-Webserver zugreifen. Allerdings wird die direkte Eingabe von IPv6-Adressen nicht mehr unterstützt, so dass eine Namensauflösung zwingend notwendig ist. Diese kann wahlweise über die hosts-Datei oder über einen DNS-Server erfolgen, der die entsprechenden AAAA-Anfragen beantworten kann.
Da die vorhandenen Dienste und Clients ausreichend waren um die grundlegende Funktion zu prüfen wurden keine weiteren Programme installiert.
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