| Studienarbeit zu IPv6 | ||
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IPv6 soll von Anfang an eine Unterstützung für Rechner mitbringen, die sich nicht immer in ihrem Heimatnetzwerk befinden, die allerdings trotzdem über ihre Heimatadresse erreicht werden sollen. Dies entspricht MobileIP für IPv4, das in rfc3344 definiert ist.
Hierzu sendet ein Rechner, der für mobile Verwendung konfiguriert ist, eine Nachricht an die Subnetz-Router-Anycastadresse seines Heimatnetzes. Dadurch wird einem Router des Heimatnetzes die aktuelle Adresse der mobilen Station mitgeteilt. Dieser kann dann im Auftrag des mobilen Rechners auf Neighbour Discovery Anfragen antworten und somit allen Rechnern, die versuchen, mit dem mobilen Rechner eine Verbindung aufzubauen, die momentane Adresse mitteilen, so dass die folgende Kommunikation direkt erfolgen kann. Dies ist ein grosser Vorteil gegenüber IPv4, da diese Funktion nicht im ursprünglichen Standard vorgesehen war. Mobile IPv4-Rechner müssen alle Kommunikation, die mit der Adresse im Heimatnetzwerk stattfinden soll, durch einen Tunnel zum Heimatrouter abwickeln, was zu unnötig komplexen Datenwegen führen kann.
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